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- Das Konzept -
Der
Name "Shobu" ist abgeleitet aus
dem Japan-Schach "Shogi" und
bedeutet soviel wie Sieg oder Niederlage.
Das Schachspiel hat seinen Ursprung im indischen Spiel "Caturanga"
und
gelangte nach Westen über Persien und Arabien, über
Syrien, Aegypten und Byzanz nach Griechenland und Sueditalien
und ueber Gibraltar nach Spanien, von wo es ab dem 9.Jh. nach
Europa gebracht wurde. Im Osten soll es ungefaehr im 8.Jh.
von China nach Japan gekommen sein. Auf seiner Reise nahm
das Schachspiel unterschiedliche Form und Gestalt an, die
Regeln wurden staendig weiterentwickelt. Auch in Japan enstand
eine eigenstaendige Form, "Shogi" wird
mittlerweile von schätzungsweise ueber 10 Millionen Japaner
gespielt.
Um diese faszinierende Version des Schachs einer Vielzahl
von Spielbegeisterten vorzustellen, wurde "Shobu"
entwickelt. Anstelle der japanischen Schriftzeichen sind die
Spielsteine mit leicht einpraegsamen Symbolen gekennzeichnet.
Die Steine besitzen eine zylindrische Form, aehnliche der
Steine im chinesischen Schach "Xiang-Qi"
und sind je nach Hierarchie unterschiedlich hoch. Man spielt
auf einen Brett mit 9x9 Feldern, das farblich in drei Spielzonen
eingeteilt ist. Ziel des Spiels ist es, den gegnerischen König
mattzusetzen.
"Shobu" basiert auf dem Prinzip
des Schachspiels, hat aber eigene neue Regeln, so daß
es seine Originalitaet als neu interpretiertes traditionelles
"Shogi"
entfalten kann.
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Der Spielverlauf -
Man spielt auf einem Brett mit 9 X 9=81 Feldern.
Beide Spieler erhalten je 20 Steine:
1 Shogun (Koenig), 2 x Gold (Generale),
2 x Silber (Oberst), 2 x Ninja (Springer),
2 x Ronin, 2 x Samurai (Turm, Laeufer),
9 x Shiko (Bauern).
Gefangennahme: Wer beim Ziehen eine gegenerische Figur erreicht,
nimmt diese an sich. Sie kann beim naechsten Zug - order spaeter
- auf jedes beliege freie Feld als eigene Figur wieder eingesetzt
werden. Dies gilt als Zug.
Es gewinnt, wer den gegenerischen Shogun gefangen nimmt.
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